{"id":171,"date":"2009-01-31T15:37:47","date_gmt":"2009-01-31T14:37:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.theater-lassee.at\/?page_id=171"},"modified":"2016-04-28T23:58:08","modified_gmt":"2016-04-28T22:58:08","slug":"holzers-peepshow","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/archive.theater-lassee.at\/?page_id=171","title":{"rendered":"Holzers Peepshow"},"content":{"rendered":"<p><em> &#8220;Vorhin, da drau\u00dfen, da habe ich mir vorgestellt,<br \/>\nich w\u00e4re in einer fremden Stadt, wo mich niemand kennt.<br \/>\nIch bin in meinem Zimmer und singe. Einfach so.<br \/>\nIch erfinde eine Melodie, und die singe ich immer wieder. Es ist mein Lied.<br \/>\nUnd wie ich nach Jahren wieder durch die Gasse gehe, in der ich gewohnt habe,<br \/>\nda h\u00f6re ich pl\u00f6tzlich, aus irgendeinem offenen Fenster heraus,<br \/>\nwie jemand mein Lied singt, das ich erfunden habe.<br \/>\n[&#8230;]<br \/>\nMich kotzt das alles an!&#8221; <\/em><\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Der Autor<\/span><\/strong><\/p>\n<table border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td align=\"center\">ngg_shortcode_0_placeholder<\/td>\n<td>Markus K\u00f6beli (Jahrgang 1956) ist geb\u00fcrtiger Berner und arbeitet als Redakteur f\u00fcr das Schweizer Fernsehen und Radio. K\u00f6beli bezeichnet sich selbst als eher ernsthaften Menschen, der gerne still f\u00fcr sich lacht. Seine Dom\u00e4ne ist die Satire, die aus alpinen H\u00f6hen auch auf das Flachland niederf\u00e4hrt.<\/p>\n<p>Das Hauptthema seines Schaffens gilt der Phantasie. Er sieht in der Phantasielosigkeit eines der Haupt\u00fcbel unserer Welt. Er ist \u00fcberzeugt, dass man als Autor die Phantasie spielen lassen muss, wenn man die Wirklichkeit beschreiben will. Er pl\u00e4diert f\u00fcr ein respektloses, phantasievolles Theater. Dazu eignet sich die Kom\u00f6die vorz\u00fcglich.<\/p>\n<p><em>&#8220;Also lachen Sie, aber tun Sie es mit dem n\u00f6tigen Ernst!&#8221; <\/em><\/p>\n<p>Weitere St\u00fccke: &#8220;Hirsebrei statt Pudding&#8221;, &#8220;Zimmer frei&#8221;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Das St\u00fcck<\/span><\/strong><\/p>\n<p>&#8220;Holzers Peepshow&#8221; wurde 1989 uraufgef\u00fchrt. Es wurde schnell in verschiedene Sprachen \u00fcbersetzt und von Polen bis Frankreich, vor allem aber in der Schweiz in S\u00fcddeutschland und in \u00d6sterreich, gerne und h\u00e4ufig gespielt.<\/p>\n<p>Es spielt auf einem kleinen Hof in den Bergen. Hans Holzer verliert seine Arbeit am Skilift und sitzt von morgens bis abends m\u00fcrrisch zu Hause herum. Die Ehe der Holzers h\u00e4lt nur noch aus gesellschaftlichen und materiellen Gr\u00fcnden. Doch die heile Welt droht unter dem Druck der materiellen Not zusammenzubrechen. Sohn Hans findet eine L\u00f6sung und so kassiert die Familie von den Touristen, die durch ein Guckfenster die Familie betrachten d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Nur, was sollen sie zu sehen bekommen? Das t\u00e4gliche Einerlei wird sie ja wohl kaum interessieren. Aber es gibt ja Theaterst\u00fccke und so wird eifrig gespielt, &#8220;dass es da noch so w\u00e4re, wie es schon lange nicht mehr ist&#8221;. Das t\u00e4gliche Einerlei und die gute Stube als &#8220;Spielk\u00e4fig&#8221; bringen so manche Zerw\u00fcrfnisse zum Ausbruch. &#8211; &#8220;Big brother&#8221; l\u00e4\u00dft gr\u00fc\u00dfen! &#8220;Holzers Peepshow&#8221; ist eine Kom\u00f6die zum Weinen, denn es gibt kein &#8220;Ende gut, alles gut&#8221;, auch wenn es nach \u00fcberstandenem Streit so aussieht.<\/p>\n<p>Wir haben das St\u00fcck durch gemeinsames Improvisieren sprachlich in unsere Heimat geholt. Vom Inhalt her haben wir es in den Bergen belassen, aber die aktuellen Bez\u00fcge werden in einer landwirtschaftlich gepr\u00e4gten Umgebung zwischen zwei Gro\u00dfst\u00e4dten nicht lange auf sich warten lassen.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Die Besetzung<\/strong><\/span><\/p>\n<table border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>Hans<\/td>\n<td>Johannes Schreiner<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Hans junior<\/td>\n<td>Matthias Hansy<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Martha<\/td>\n<td>Susanne Gasselich<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Anna<\/td>\n<td>Eva-Maria Hansy<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Die Regie<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Rudolf Votzi<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Die Fotos<\/strong><\/span><\/p>\nngg_shortcode_1_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8220;Vorhin, da drau\u00dfen, da habe ich mir vorgestellt, ich w\u00e4re in einer fremden Stadt, wo mich niemand kennt. 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